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FAQs: ICANN und der Übergangsprozess

Dieses Dokument ist als ergänzender und erläuternder Leitfaden für zwei andere Dokumente vorgesehen: Für den sogenannten „ Aktionsplan zum Übergangsprozess“ (Transition Action Plan) , und „die Stärkung des Vertrauens in die ICANN als Institution“ (Improving Institutional Confidence in ICANN) . Diese beiden Dokumente und die ergänzenden FAQs wurden vom President's Strategy Committee (PSC) im Juni dieses Jahres als Beitrag zur Diskussion herausgebracht, die den Übergang zu einem einvernehmlichen Modell – angeführt von unterschiedlichen Interessengruppen aus dem Privatsektor – hinsichtlich der Koordination der Unique Identifiers zum Thema hat.


1. Was soll mit den Dokumenten „Aktionsplan zum Übergangsprozess“ und „Stärkung des Vertrauens in die ICANN als Institution“ erreicht werden?

Das PSC hat die derzeitigen rechtlichen, wirtschaftlichen, organisatorischen und politischen Umstände der ICANN analysiert und – wie im White Paper formuliert – die nächsten Schritte für eine Weiterentwicklung der Organisation anvisiert. Die Kommentare der Internet-Community zu den Problemen, die mit der Einleitung dieser Schritte verbunden sind, wurden im Halbzeit-Zwischenbericht über den Stand des JPA (Abkommen zwischen der ICANN und dem US-Handelsministerium) ausführlich berücksichtigt.

Der „ Aktionsplan zum Übergangsprozess“ (Transition Action Plan) bezeichnet eine Reihe nächster Schritte, die vom PSC empfohlen wurden. Das Papier„Stärkung des Vertrauens in die ICANN als Institution“ (Improving Institutional Confidence in ICANN) erläutert einige Zusammenhänge von Problemen, bietet Forschungsergebnisse und greift Debatten auf, die diese Schritte unterstützen, wobei jedoch der Schwerpunkt auf der Zusicherung liegt, dass die ICANN für diese Schritte auch bereit ist. Außerdem soll die Stellungnahme der Community zu einigen Diskussionsthemen, die sich aus dem vom PSC vorgeschlagenen Aktionsplan zum Übergangsprozess ergeben, mit einfließen.


2. Was bedeutet „Stärkung des Vertrauens in die ICANN als Institution“?

Seit der Gründung hat die ICANN den von der Community gesteuerten Prozess kontinuierlicher Verbesserung und Entwicklung bereitwillig integriert, um die folgenden vier strategischen Prinzipien besser umsetzen zu können:

  • Gewährleistung der Stabilität und Sicherheit des Domainnamensystems
  • Förderung des Wettbewerbs und der Wahlmöglichkeit für Benutzer und Inhaber
  • Unterstützung einer transparenten Bottom-Up-Strategie in Bezug auf den Entwicklungsprozess und
  • Integration der Teilnahme der globalen Interessengemeinschaft in den ICANN-Prozess

Dem ICANN-Modell liegen die in den Statuten von ICANN vorgesehenen Rechenschafts- und Transparenzberichte zugrunde, die in den Rahmenbedingungen und Grundsätzen zur Rechenschaftspflicht und Transparenz vom Januar 2008 weiter ausgeführt werden.

Diese gegenwärtige Befragungsreihe stellt die nächste Phase in der Weiterentwicklung dar und steht für eine Stärkung des einzigartigen rechenschaftspflichtigen Multi-Stakeholder-Modells von ICANN.

Im Halbzeit-Zwischenbericht vom März 2008 über den Stand des Vertrags zwischen der ICANN und der US-Regierung (des sogenannten Joint Project Agreement – JPA) gab es einige Vorschläge, die in Bezug auf eine endgültige Änderung des Vertrags diskutiert werden.

ICANN plädierte dafür, zu diesen Vorschlägen einen öffentlichen Befragungsprozess in Gang zu setzen, da auf diese Weise das Vertrauen der Internet-Community in das von der ICANN repräsentierte sogenannte Multi-Stakeholder-Modell gestärkt werden könne.


3. Was bedeutet der „Aktionsplan zum Übergangsprozess“ (Transition Action Plan)?

Die ICANN ist der Auffassung, dass bei Ablauf der Vertragsdauer im September 2009 der Übergang vollzogen sein sollte. Die Organisation ist sich jedoch darüber im Klaren, dass manche Schlüsselbereiche verbessert werden müssen, um an diesen Punkt zu gelangen. Der Aktionsplan zum Übergangsprozess gibt dabei die Richtung vor.


4. Worin bestehen die IANA-Funktionen und der IANA-Vertrag?

Die Funktionen der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) bestehen in einer Reihe technischer Aktivitäten in Bezug auf das Internet und ihr Unique Identifier-System.

Ursprünglich waren die Aufgaben durch Vereinbarungen mit der US-Regierung an der University of Southern California angesiedelt. Nach einem Vertrag mit dem US-Handelsministerium werden diese Funktionen derzeit von ICANN-Mitarbeitern (hauptamtliche Mitarbeiter der Organisation) wahrgenommen. Folgende Funktionen wurden vertraglich vereinbart:

  • Koordinierung der technischen Parameter von Internetprotokollen
  • Verwaltung von Codes und IP-Nummern bei verschiedenen Internet-Registries unter Leitung der IETF und des IAB
  • Wahrnehmung administrativer Aufgaben in Verbindung mit dem Rootmanagement
  • Koordinierung der Zuteilung von Internetressourcen, einschließlich IPv4, IPv6 und
    AS-Nummern sowie
  • weitere von den Parteien vertraglich vereinbarte Dienstleistungen

Die aktuelle Fassung des IANA-Vertrags finden Sie unter: http://www.icann.org/en/general/iana-contract-14aug06.pdf

ICANN hat in Bezug auf die technischen Aufgaben der IANA auch ein sogenanntes Memorandum of Understandings (MoU) mit der IETF abgeschlossen. Informationen über das MoU und den Ergänzungsvertrag zum MoU finden Sie jeweils unter: http://www.icann.org/en/general/ietf-icann-mou-01mar00.htm und http://www.icann.org/en/general/ietf-iana-agreement-v8.htm.

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass die IANA-Funktion gemäß des Vertrags mit dem
US-amerikanischen Handelsministerium ausgeübt wird (über die für Kommunikations- und Informationstechnologie zuständige Agentur National Telecommunications and Information Administration – NTIA). Sie war allerdings nicht Bestandteil des Zwischenberichts über den Stand des JPA. Vertragliche und funktionale Änderungen werden von der NTIA in Absprache mit der ICANN und anderen relevanten Parteien vorgenommen.


5. Was ist der Joint Project Agreement (JPA)?

Der Joint Projekt Agreement (JPA) ist ein Vertrag, der im Auftrag der US-Regierung im September 2006 zwischen der ICANN und dem US-amerikanischen Handelsministerium abgeschlossen wurde.

Der JPA hat das Memoranda of Understanding (MoU) abgelöst, eine Übereinkunft, die ursprünglich im November 1998 zwischen den Parteien getroffen wurde. Der Vertrag sieht 10 Zuständigkeitsbereiche vor, denen das ICANN-Board zugestimmt hat. Mit diesen Vereinbarungen soll die DNS-Verwaltung in den Privatsektor übergehen.

Der JPA kann heruntergeladen werden unter: http://www.icann.org/en/general/JPA-29sep06.pdf.

Sämtliche MoUs und diesbezüglichen Verträge finden Sie unter: http://www.icann.org/en/general/agreements.htm#jpa.


6. Was hat die ICANN unter ihren MOUs und dem JPA mit der US-Regierung erreicht?

Ihre Leistungen sind in den 13 Lageberichten der ICANN an das US-amerikanische Handelsministerium erfasst, in den Jahresberichten und den fortlaufenden Zielen der Organisation hinsichtlich der „Affirmation of Responsibilities“ (Bestätigung der Zuständigkeitsbereiche) der Organisation dokumentiert. Zu diesen Leistungen gehören:

  • Gründung und Neuregelung einer Organisation zur Unterstützung der unterschiedlichen Interessengruppen in Bezug auf den Markt für Generic Top Level Domains: die Generic Name Supporting Organisation – GNSO
  • Einführung des Wettbewerbs bei den Registrierdiensten für gTLDs, einschließlich der Implementierung neuer TLDs.
  • Implementierung der „Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy“ (Verfahrensordnung) für die Beilegung von Streitigkeiten in Bezug auf Cybersquatting (unrechtmäßige Domainnamen-Nutzung) und andere Urheberrechtsstreitigkeiten
  • Formal-legale Übereinkünfte mit den Regional Internet Registries, einschließlich der Gründung der Address Supporting Organization – ASO
  • Gründung des Governmental Advisory Committee – GAS; ein Ausschuss, der aus mehr als 100 Regierungsbehörden und 5 zwischenstaatlichen Organisationen besteht, die eine wichtige Rolle im Multi-Stakeholder-Modell der ICANN spielen
  • Übereinkünfte mit den ccTLD-Betreibern, einschließlich der Gründung der Country Code Names Supporting Organization – ccNSO. Es liegen nun Verträge zwischen der ICANN und den ccTLD-Betreibern vor, die 60 % der ccTLD-Inhaber weltweit repräsentieren.
  • Aufbau einer At-Large-Struktur, die die Teilnahme einzelner Benutzer und Konsumentengruppen durch 5 regionale At-Large-Organisationen sowie ein globales, gewähltes At Large Advisory Committee gewährleistet
  • Entwicklung eines Ausweichplans, um die Kontinuität der Aktivitäten sicherzustellen
  • Einführung eines weltweit repräsentativen Bottom-Up-Prozesses hinsichtlich der Koordination des Domainnamensystems, anderer Unique Identifier und der Zuteilung von IP-Adressen
  • Formulierung und Definition von Verbraucherschutzmaßnahmen für Inhaber von Generic Top Level Domains durch Registry- bzw. Registrar-Verträge, einschließlich der Einführung einer rückzahlungsfreien Zeit und Regelung der Domainübertragung
  • Einführung globaler Richtlinien für die Zuteilung von IPv4- und IPv6-Adressen und Autonomous System Numbers – ASN (autonome Systemnummern)
  • Einführung eines Befragungsprozesses zur Integration der Internet-Community in die Entwicklung des Strategieplans, Geschäftsplans und des Budgets von ICANN
  • Implementierung einer Finanzstrategie, die berechenbare und nachhaltige Einnahmequellen beinhaltet
  • Kontinuierliche Verbesserung der Transparenz und Rechenschaftspflicht in Abstimmung mit der Community

7. Was ist die ICANN?

Die ICANN ist eine Organisation verschiedener Interessengruppierungen, die als privatrechtliche gemeinnützige Organisation eingetragen ist. Unter Einbeziehung von Regierungsbehörden, Unternehmen, Technikern und Nutzern entwickelt die ICANN in einem Bottom-Up-Prozess die Koordinierung der Unique Identifiers im Internet.

Der internationale Handel ist in einer modernen Wirtschaftswelt weitgehend auf ein stabiles Internet angewiesen. Ebenso stammt eine große Anzahl von Innovationen bei der Nutzung des Internets aus dem Privatsektor und viele Netzwerke, die die Internetstruktur bestimmen, sind in privater Hand. Daher macht es Sinn, dafür zu sorgen, dass der Privatsektor eine führende Rolle bei der Funktion der ICANN erhält.


8. Wie funktioniert das Rootzonen-Management?

Die ICANN-Mitarbeiter (hauptamtliche Mitarbeiter) managen die DNS-Rootzone und pflegen die technischen und administrativen Daten für Top Level Domains, wie z. B. .uk und .com. Vor allem die globale Datenbank der IANA enthält die maßgeblichen Daten der Betreiber von Top Level Domains.

Die IANA vergibt die ccTLDs auf der Grundlage der Kriterien, wie sie in den Internet-Standards RFC 1591 und ICP-1 definiert sind, an Operational Manager. Der Prozess der Änderung eines Operational Managers einer ccTLD wird als Neuvergabe (Redelegation) bezeichnet und basiert ebenfalls auf den im RFC 591 definierten Kriterien.

Sobald eine Top Level Domain (TLD) in der Rootzone registriert ist, erhält die IANA von den Verwaltern der Top Level Domains Routineanforderungen, die Daten über die ccTLD Nameserver in der Rootzone oder Verwaltungsdaten zu ihrer Organisation zu ändern, wie administrative oder technische Kontaktinformationen. Gemäß den Vertragsbestimmungen zwischen der ICANN und dem US-Handelsministerium hinsichtlich der IANA-Funktionen werden Änderungen der Rootzone-Daten vom US-amerikanischen Handelsministerium genehmigt.

Änderungen bei der Zone erfolgen gemäß dem Cooperative Research and Development Agreement (CRADA), einem entsprechenden Vertrag zwischen VeriSign (amerikanischer Betreiber der Top Level Domains .com und .net) und dem US-amerikanischen Handelsministerium.


9. Was ist der Root-Zone Transition Agreement?

ICANN und VeriSign haben im Jahr 2006 folgenden Vertrag zu folgenden Bedingungen geschlossen:

  1. Eine respektvolle Zusammenarbeit bei organisatorischen und sicherheitsrelevanten Themen, die einen sicheren und stabilen Betrieb des Domainnamensystems betreffen, um Empfehlungen für diese Themen zu entwickeln und zu implementieren
  2. eine Kooperation bei Vorgehensweisen und Best-Practices-Verfahren für den Betrieb des Rootnameserver-Systems
  3. gemeinsame Erarbeitung eines Zeitplans für den im Jahr 2005 eingeleiteten und 2006 abgeschlossenen Übergangsprozesses der ICANN in Bezug auf die Koordinierung und Verwaltung der .arpa-TLD und des Rootzone-Systems, insbesondere bei der Bearbeitung, Unterzeichnung und Veröffentlichung der Root- und ARPA-Zonen – die Bereitschaft zur Kooperation aller Rootserversystem-Betreiber wird dabei vorausgesetzt
  4. Einleitung von Verfahren und Meilensteine für den Übergang der Kontrolle auf die ICANN hinsichtlich der Koordinierung der Root- und Arpa-Zone, einschließlich der Bearbeitung, Unterzeichnung und Veröffentlichung
  5. Zusammenarbeit bei der Vorlage eines gemeinsamen Ansatzes an das
    US-Handelsministerium zu den oben genannten Punkten c und d, der als Grundlage für die Diskussion, Planung und Implementierung dient, einschließlich entsprechend vereinbarter Vertragsanhänge durch die drei Parteien, falls erforderlich
  6. Teilnahme an einem intensiven, technischen Gemeinschaftsprojekt, um den in den oben genannten Punkten c und d dargelegten Übergang zu ermöglichen. Dies bezieht sich auch auf die Gründung eines hochrangigen gemeinsamen technischen Operations Teams, das seine Arbeit im ersten Quartal des Jahrs 2005 aufnehmen und bis zum Abschluss des Übergangsprozesses zusammen daran arbeiten soll, Vorschläge zu Struktur, Implementierung und Überprüfung der notwendigen Systeme und Architektur für die Verwaltung und Veröffentlichung der Root- und Arpazone zu unterbreiten, und
  7. Kooperation bei den zur Erreichung der oben genannten Ziele erforderlichen Aktivitäten und Bemühungen.

10. Was ist die Rolle des President’s Strategy Committees innerhalb der ICANN?

Das PSC wurde gegründet, um Beobachtungen und Empfehlungen hinsichtlich der strategischen Angelegenheiten der ICANN abzugeben. Es wurde im Dezember 2005 bei der Konferenz in Vancouver gebildet. Die erste öffentliche Veranstaltung fand im Juni 2006 in Marrakesch statt.

Seitdem hat das PSC Entwürfe zu Empfehlungen herausgegeben (in Sao Paulo, Dezember 2006); einen endgültigen Bericht (in Lissabon, März 2007) und eine überarbeitete Fassung des endgültigen Berichts (in Los Angeles, November 2007). In diesem Zeitraum gab es zwei öffentliche Veranstaltungen und zwei Onlinebefragungen. Sämtliche Informationen über die Aktivitäten des President' Strategy Committee finden Sie auf der Website des PSC unter: http://www.icann.org/en/psc/.

Was diese Befragung betrifft: Anlässlich des Halbzeit-Zwischenberichts zum Stand des Joint Project Agreement (JPA) beim Treffen in Washington im Februar dieses Jahres beauftragte der ICANN-Präsident das PSC, die Stellungnahmen der Internet-Community zu den nächsten Schritten einzuholen, mit denen das Vertrauen in die ICANN als Institution gestärkt werden soll (die gesamte Rede findet sich unter http://www.icann.org/en/jpa/chairman-address.html).

Das PSC traf sich zu ersten Gesprächen in Riga, Lettland, im April 2008 und anschließend zwischen April und Juni noch dreimal, um die ICANN-Dokumente „Aktionsplan zum Übergangsprozess“ (Transition Action Plan), „Stärkung des Vertrauens in die ICANN als Institution“ (Improving Institutional Confidence in ICANN) und die vorliegenden FAQs vorzubereiten.


11. Warum sollten Sie sich an diesen Befragungen beteiligen?

Zehn Jahre nach der Gründung verfügt das einzigartige und innovative Entscheidungsfindungsmodell der ICANN, auch als „Bottom-Up-Koordination und Governance“ bezeichnet, nun über ein hohes Maß an Stabilität und Reife. Genauso wie das Internet dramatischen Veränderungen und einem ständigen Wachstum unterworfen ist, muss sich auch die ICANN dem Wandel anpassen, um ihre fundamentale und wichtige Rolle weiterhin auszufüllen. Diese langjährige Erfahrung macht die Organisation zuversichtlich, dass der Joint Project Agreement, wie vereinbart, zum Ende der Vertragsdauer im September 2009 auch erfüllt werden kann.

Da ICANN eine Reihe wesentlicher Änderungen durchläuft, um den JPA mit der US-Regierung zu erfüllen, ergeben sich viele Herausforderungen und Chancen für die Organisation.

Diese Befragung wurde initiiert, um einer breit gefächerten Internet-Community Gelegenheit zu bieten, den „Aktionsplan zum Übergangsprozess“ (Transition Action Plan) und „die Stärkung des Vertrauens in die ICANN als Institution“ (Improving Institutional Confidence in ICANN) zu evaluieren und zu kommentieren.

Falls Sie originelle und pragmatische Ideen zum Aktionsplan haben, ergreifen Sie die Gelegenheit und nehmen Sie an dieser Befragung teil.


12. Wie und wann können Sie teilnehmen?

Für den Befragungsprozess wurde ein Zeitplan erstellt, der vorgibt, wann und wie eine öffentliche Stellungnahme möglich ist. Kurz dargestellt:

  • ICANN-Veranstaltung in Paris vom 22. – 28. Juni 2008: ein zweistündiges Treffen am Montag, 22. Juni um 13.30 im „Le Meridien Montparnasse“.
  • Zeitraum für die öffentliche Stellungnahme zu diesen Dokumenten. Kommentare, die vom PSC und der Internet-Community evaluiert werden sollen, können per E-Mail eingesendet werden.
  • Im August oder September 2008 werden einen Monat lang überarbeitete und verbesserte Fassungen der Dokumente veröffentlicht, damit die Community sie kommentieren und evaluieren kann.
  • Öffentliche Veranstaltung in Kairo vom 2. – 7. November 2008, bei dem die endgültigen Entwürfe zur Diskussion gestellt werden.

Auf jeder Stufe wird das erhaltene Feedback zusammengefasst und wieder in den Prozess eingebracht.

Abgesehen von diesen vier Gelegenheiten, zieht das PSC auch eine Reihe kleinerer Zusammenkünfte auf lokaler Ebene („Versammlung in der Stadthalle“) weltweit in Erwägung. Weitere Informationen über derartige Treffen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Sämtliche Informationen über bevorstehende Veranstaltungen sowie über den Fortschritt des Befragungsprozesses selbst können der jeweiligen Website entnommen werden unter http://www.icann.org/de/jpa/iic/.

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